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Das Workshop-Portfolio von Ulrike Kerkmann

Termine

Aktuelle Termine und Angebote

jeden 3. Mittwoch im Monat 19-21 Uhr: Übungsgruppe Gewaltfreie Kommunikation

Eine Übungsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation (GFK), die Dir die Integration in den Alltag erleichtert.

Beispiele von individuellen Trainings, die u.a. auf Anfrage gebucht werden können:

Wofür ist dieser Workshop gut?

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: Dieser Workshop bietet Werkzeuge für die Deeskalation und Klärung verhärteter Fronten. Speziell geeignet für Schiedsleute oder Konfliktmoderatoren.

Wir nutzen Techniken wie das "Spiegeln" und "Übersetzen" von aggressiver Sprache in Bedürfnisse. Wir arbeiten mit den Konfliktstufen nach Glasl, um die Situation richtig einzuschätzen. Ziel ist es, allparteilich zu bleiben und Kontrahenten dabei zu unterstützen, selbsttragende Lösungen zu finden, ohne Gesichtsverlust.

Zielgruppe:

Schiedspersonen, Mediatoren, Vertrauenslehrer und Personen in schlichtenden Rollen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Handlungssicherheit im "Ernstfall". Wenn Mitarbeitende stören, verweigern oder aggressiv sind, braucht es klare Strategien. Wir analysieren die Funktion des Verhaltens (Macht, Rache, Aufmerksamkeit) und trainieren den Ausstieg aus Machtkämpfen.

Wir nutzen Selbstreflexion, um die eigene Wirkung zu steuern. Ein zentrales Element ist die Kollegiale Fallberatung (z.B. Troika Consulting), um das Schwarmwissen des Teams für schwierige Fälle zu nutzen und die eigene Ohnmacht zu überwinden.

Zielgruppe:

Führungskräfte, Projektleitung und Personalabteilungen im direkten Kontakt mit verhaltenskreativen Menschen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Das Erlernen der "Sprache des Lebens" nach Marshall Rosenberg. Wir tauchen tief in die vier Schritte ein: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte.

Teilnehmende lernen, hinter Vorwürfen und Urteilen die unerfüllten Bedürfnisse zu hören (bei sich und anderen). Wir üben die Schlüsselunterscheidung zwischen einer echten Bitte und einer Forderung. Ziel ist es, eine Haltung der Empathie zu entwickeln, die echte Verbindung ermöglicht und Missverständnisse reduziert.

Zielgruppe:

Alle, die ihre Kommunikationskompetenz und Empathiefähigkeit grundlegend verbessern wollen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Hier steht das "Wir" im Mittelpunkt. Egal ob reines Abteilungen oder Teams oder gemischt: Es geht um das Stärken der Bindung und des Vertrauens. Wir nutzen kreative Methoden wie "3D Welten" (Bauen mit Lego/Materialien), um das Teamgefüge sichtbar zu machen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Wir erarbeiten ein gemeinsames Verständnis von Rollen und Stärken (z.B. mittels Appreciative Inquiry / Wertschätzende Erkundung). Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jedes Teammitglied gesehen und wirksam fühlt.

Zielgruppe:

Teams, die zusammenwachsen wollen oder müssen (z.B. nach Fusionen oder personellen Umbrüchen).

Wofür ist dieser Workshop gut?

Der Paradigmenwechsel im Umgang mit Fehlern und Talent. Basierend auf Carol Dweck unterscheiden wir zwischen statischem (Fixed) und dynamischem (Growth) Mindset. Wir arbeiten daran, Fehler als notwendige Datenpunkte im Lernprozess zu begreifen ("Ich kann das noch nicht").

Methodisch nutzen wir die Lern-Landkarte (Heldenreise), um Entwicklungsprozesse zu visualisieren, und formulieren SMART(E)-Ziele (inkl. Emotional/Effort), die Anstrengung statt Talent belohnen. Neurobiologische Inputs zur Plastizität des Gehirns untermauern wissenschaftlich, warum lebenslanges Lernen für jeden möglich ist.

Zielgruppe:

Lehrkräfte und Erziehende, die eine mutige Lernkultur etablieren wollen, in der Anstrengung positiv besetzt ist.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Werte sind der unsichtbare Klebstoff jedes Teams. Oft stehen sie nur auf Postern, werden aber nicht gelebt. In diesem Workshop übersetzen wir abstrakte Begriffe in konkretes Verhalten. Wir stellen die Frage: "Wie wollen wir miteinander umgehen, wenn es stressig wird?".

Wir erarbeiten ein Werte-Profil für die Gruppe oder Organisation. Dabei geht es nicht um Wunschdenken, sondern um verhandbare Prinzipien für die Zusammenarbeit (z.B. Meeting-Werte, Feedback-Regeln). Wir nutzen Methoden, um "gelebte Werte" von "gewünschten Werten" zu unterscheiden und die Lücke dazwischen zu schließen. Das Ergebnis ist eine verbindliche Kultur, die Orientierung und psychologische Sicherheit bietet.

Zielgruppe:

Teams in der Neufindung, Steuergruppen und Kollegien, die ihre Zusammenarbeit auf ein ethisch fundiertes Fundament stellen wollen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Der Blick in die Zukunft: "Wo wollen wir hin?". Aufbauend auf dem Leitbild entwickeln wir strategische Ziele.

Wir nutzen Tools wie das Ecocycle Planning (aus Liberating Structures), um Aktivitäten strategisch zu sortieren: Was muss neu erfunden werden? Was müssen wir beenden ("Creative Destruction"), um Platz für Neues zu schaffen? Wir entwerfen konkrete Zukunftsszenarien (z.B. "Wir in 2030") und leiten daraus handlungsleitende Schritte für das Hier und Jetzt ab.

Zielgruppe:

Leitungs- und Steuergruppen, Management-Teams zur strategischen Ausrichtung.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Identitätsarbeit für Organisationen. "Wer sind wir und wofür stehen wir?". Wir nutzen die Heißluftballon-Metapher, um Ressourcen ("Feuer") und Ballast ("Sandsäcke") zu identifizieren.

Es geht darum, ein authentisches Selbstbild zu erarbeiten, das im Alltag Orientierung gibt. Wir klären die gemeinsamen Wurzeln und die Basis der Zusammenarbeit.

Zielgruppe:

Organisationen und Schulen, die ihre Identität schärfen wollen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Der Umgang mit Heterogenität ist die größte Herausforderung im Klassenzimmer. Wie werde ich allen gerecht, ohne mich zu zerreißen?

Wir setzen auf offene Aufgaben (z.B. Fermi-Aufgaben, Blütenaufgaben), die von Schülern auf unterschiedlichem Niveau bearbeitet werden können ("Natürliche Differenzierung"). Wir integrieren digitale Tools (z.B. KI, H5P) als Assistenzsysteme für individuelle Lernpfade. Ziel ist es, Vielfalt als Normalität zu managen.

Zielgruppe:

Lehrkräfte aller Schulformen, insbesondere in inklusiven Settings.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Gegen das "Bulimie-Lernen". Wie gestalten wir Aufgaben so, dass Schüler wirklich tief nachdenken (Deep Structure)? Wir verabschieden uns vom reinen "Abarbeiten" von Arbeitsblättern.

Wir nutzen das Ich-Du-Wir-Prinzip (Think-Pair-Share), um jedem Schüler Denkzeit zu geben. Wir entwickeln Aufgabenformate, die kognitive Dissonanz erzeugen und zum Problemlösen anregen. Ziel ist Unterricht, der geistig fordert, aber durch klare Struktur auch fördert.

Zielgruppe:

Fachkonferenzen und Lehrkräfte, die die Qualität ihres Unterrichts steigern wollen.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Demokratie ist mehr als Abstimmungsverfahren; es ist eine Lebensform. Dieser Workshop nutzt Ansätze aus dem Betzavta-Programm ("Miteinander"), um Demokratie emotional und kognitiv erfahrbar zu machen. Es geht um die Anerkennung des Anderen und den kreativen Umgang mit Konflikten.

Wir untersuchen das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit und hinterfragen klassische Hierarchien. Die Teilnehmenden lernen, Dilemmata nicht autoritär zu "lösen", sondern demokratisch zu bearbeiten. Ziel ist eine Schule, in der Demokratie nicht nur im Politikunterricht stattfindet, sondern in der Haltung der Lehrenden und Lernenden spürbar ist.

Zielgruppe:

Schulgemeinschaften, die sich auf den Weg machen wollen, Demokratie als pädagogisches Prinzip zu verankern.

Wofür ist dieser Workshop gut?

Hier geht es um das "Handwerkszeug" der Mitbestimmung. Wie funktionieren Klassenrat und Schülerparlament wirklich effektiv, ohne zur Plauderstunde zu verkommen? Wir trainieren konkrete Strukturen und Abläufe.

Ein Schwerpunkt liegt auf Entscheidungsverfahren: Warum der Konsent (kein schwerwiegender Einwand) oft besser funktioniert als der mühsame Konsens oder die frustrierende Mehrheitsabstimmung. Wir führen in Methoden wie Service Learning (Lernen durch Engagement) ein, um Partizipation auch außerhalb der Schule wirksam werden zu lassen. Lehrkräfte lernen, wie sie Verantwortung abgeben können, um die Selbstwirksamkeit der Schüler zu maximieren.

Zielgruppe:

SV-Verbindungslehrer*innen, Klassenlehrer*innen und Moderatoren von Partizipationsgremien.