AGBs

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Workshops, Trainings und Seminaren (nachfolgend „Veranstaltungen“), die zwischen Ulrike Kerkmann, Kühlwetterstraße 16a, 40239 Düsseldorf (nachfolgend „Veranstalterin“) und ihren Kund:innen geschlossen werden.

2. Abweichende Bedingungen der Kund:innen werden nicht anerkannt, es sei denn, die Veranstalterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

§ 2 Vertragspartner und Kontakt

Vertragspartner ist Ulrike Kerkmann, Kühlwetterstraße 16a, 40239 Düsseldorf, Deutschland.
Telefon: +49 173 810 12 39
E-Mail: info@ulrike-kerkmann.de

§ 3 Leistungsbeschreibung

1. Art, Inhalt, Dauer und Teilnahmevoraussetzungen der Veranstaltungen ergeben sich aus den jeweiligen Beschreibungen auf der Terminseite dieser Website oder den Bezahl- und Buchungsplattformen Stripe Checkout, gfk-info.de bzw. Eventbrite.

2. Die Durchführung erfolgt in Präsenz oder als Live-Online-Format. Bei Live-Online-Formaten sind Teilnehmende und Trainerin in Echtzeit miteinander verbunden und können unmittelbar miteinander in Kontakt treten. Aufzeichnungen der Veranstaltung sind nicht Vertragsbestandteil.

3. Veranstaltungen stehen grundsätzlich allen Interessierten offen. Wendet sich eine Veranstaltung an eine bestimmte Zielgruppe oder setzt sie Vorkenntnisse voraus, steht das in der jeweiligen Ausschreibung.

§ 4 Anmeldung und Vertragsschluss

1. Die Präsentation einer Veranstaltung stellt ein unverbindliches Angebot dar.

2. Mit der Online-Buchung über gfk-info.de, Stripe oder Eventbrite gibt die Kund:in ein verbindliches Vertragsangebot ab.

3. Der Vertrag kommt mit der elektronischen Bestätigung (Ticket oder Rechnung) zustande. Die AGB werden im Buchungsvorgang durch eine Checkbox einbezogen.

4. Beginnt eine Veranstaltung innerhalb der Widerrufsfrist, bestätigt die Kund:in im Buchungsvorgang gesondert, dass die Veranstalterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnen soll und dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

5. Telefonische Auskünfte, Reservierungen und sonstige Nebenabreden werden Vertragsbestandteil, wenn die Veranstalterin sie in Textform bestätigt.

§ 5 Preise und Zahlung

1. Alle Preise verstehen sich in Euro. Die Veranstalterin ist Kleinunternehmerin im Sinne des § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus.

2. Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte, Überweisung oder anderen von Stripe, gfk-info.de bzw. Eventbrite angebotenen Verfahren. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die jeweiligen Payment-Service-Provider; es gelten ergänzend deren Nutzungsbedingungen.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen

1. Verbraucher:innen steht bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die vor Abgabe der Buchung zur Verfügung gestellt und mit der Buchungsbestätigung in Textform übermittelt wird.

2. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

3. Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über Dienstleistungen, wenn die Veranstalterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem die Kund:in dazu ihre ausdrückliche Zustimmung erteilt und gleichzeitig ihre Kenntnis davon bestätigt hat, dass sie ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB). Widerruft die Kund:in nach begonnener Leistung, schuldet sie Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung.

4. Nach Ablauf der Widerrufsfrist gilt für einen Rücktritt § 7 dieser Bedingungen.

§ 7 Rücktritt, Ersatzteilnehmer:in und Umbuchung

1. Kund:innen können bis zum Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt erfolgt in Textform, eine E-Mail genügt. Maßgeblich ist der Zugang bei der Veranstalterin.

2. Tritt die Kund:in zurück, kann die Veranstalterin eine pauschale Entschädigung verlangen. Sie beträgt, bezogen auf den Veranstaltungspreis:

  • bei Zugang bis 30 Tage vor Beginn: 20 %
  • ab dem 29. bis zum 15. Tag vor Beginn: 50 %
  • ab dem 14. bis zum 8. Tag vor Beginn: 80 %
  • ab dem 7. Tag vor Beginn sowie bei Nichterscheinen: 90 %

Bei Veranstaltungen aus mehreren zusammenhängenden Modulen zählt der erste Veranstaltungstag der Reihe.

3. Die Pauschalen berücksichtigen die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Vergabe des Platzes. Der Kund:in bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass der Veranstalterin kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die Pauschale entstanden ist. Der Veranstalterin bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

4. Die Entschädigung entfällt, wenn die Kund:in bis zum Beginn der Veranstaltung eine Ersatzteilnehmer:in benennt, die den Platz übernimmt und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.

5. Die Staffel nach Absatz 2 gilt auch bei Erkrankung und anderen persönlichen Verhinderungsgründen. Wer sich dagegen absichern möchte, kann eine Seminarrücktrittsversicherung abschließen.

6. Wird die Teilnahme nach Beginn der Veranstaltung abgebrochen, besteht kein Anspruch auf Erstattung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen.

7. Umbuchungen auf einen Ersatztermin sind einmalig bis 7 Tage vor Beginn kostenfrei möglich. Danach sind sie nach Verfügbarkeit gegen eine Gebühr von 30 Euro möglich.

8. Für Übungsabende gilt abweichend: Bei Nichterscheinen erfolgt keine Erstattung. Eine Umbuchung auf einen der folgenden Termine ist bis zum Beginn möglich.

9. Gesetzliche Kündigungsrechte der Kund:in bleiben unberührt.

§ 8 Absage, Mindestteilnahmezahl und Programmänderung

1. Nennt die Ausschreibung eine Mindestteilnahmezahl, kann die Veranstalterin vom Vertrag zurücktreten, wenn diese Zahl nicht erreicht wird.

2. Die Erklärung geht der Kund:in in Textform zu, und zwar spätestens

  • bei Veranstaltungen bis zu drei Tagen Dauer: 5 Tage vor Beginn
  • bei Veranstaltungen von mehr als drei Tagen Dauer: 21 Tage vor Beginn

3. Die Veranstalterin kann eine Veranstaltung darüber hinaus aus wichtigem Grund absagen oder zeitlich oder örtlich verlegen, etwa bei Erkrankung oder höherer Gewalt.

4. Bereits gezahlte Entgelte werden in allen Fällen dieses Paragrafen vollständig erstattet, sofern die Kund:in einen Ersatztermin nicht annimmt. Für weitergehende Ansprüche gilt § 10.

§ 9 Ablauf der Veranstaltung

1. An- und Abreise erfolgen auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko der Teilnehmenden.

2. Zu Beginn einer Veranstaltung werden Vereinbarungen für die Zusammenarbeit in der Gruppe getroffen. Wenn eine Person den Verlauf der Veranstaltung trotz Ansprache nachhaltig beeinträchtigt oder sich wiederholt außerhalb dieser Vereinbarungen bewegt, kann die Veranstalterin sie mit sofortiger Wirkung von der weiteren Teilnahme ausschließen.

3. Der Anspruch auf den Veranstaltungspreis bleibt in diesem Fall bestehen. Die Veranstalterin lässt sich ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung anrechnen.

§ 10 Haftung

1. Die Veranstalterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 11 Urheberrechte

Unterlagen, Aufzeichnungen und Präsentationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Weitergabe bedarf der schriftlichen Zustimmung.

§ 12 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der Datenschutzerklärung auf dieser Website.

§ 13 Online-Streitbeilegung und Verbraucherschlichtung

1. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr

2. Die Veranstalterin ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit (§ 36 VSBG).

§ 14 Schlussbestimmungen

1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

2. Können sich die Vertragsparteien über die Auslegung oder Abwicklung dieses Vertrages nicht einigen, versuchen sie zunächst eine Mediation, bevor sie ein Gericht anrufen. Der Zugang zu den Gerichten bleibt davon unberührt.

3. Ist die Kund:in Unternehmer:in im Sinne des § 14 BGB, ist Gerichtsstand Düsseldorf.

4. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.


Die vollständige Widerrufsbelehrung mit dem Muster-Widerrufsformular steht auf einer eigenen Seite.